Heute zusammenstellen, … morgen skalieren?

Mittwoch, 22 Juli 2020

Überwachungsinstallationen bestehen seit langem aus mehr als nur Kameras, Aufzeichnungsgeräten und Clients. IoT-Geräte, Zugangskontrolle und Videoanalyse sind bereits seit geraumer Zeit wesentlicher Bestandteil fast jeder großen Sicherheitsinstallation. Diese erweiterte Funktionalität in Verbindung mit einer wachsenden Anzahl von Unternehmen, die an mehreren Standorten tätig sind, hat Skalierbarkeit als Hauptfaktor beim Entwurf eines Überwachungssystems positioniert. Die Entwicklung eines Systems, das heute den Kundenanforderungen entspricht, ist nicht mehr ausreichend. Man erwartet zusätzlich die Entwicklung eines Systems, das die Kundenanforderungen in naher und bisweilen ferner Zukunft erfüllt. Wie viele Kameras sollte das System in fünf Jahren unterstützen? Wie viel Speicherplatz ist erforderlich, um die Speicherzeit beizubehalten, wenn sich die Anzahl der Kameras verdoppelt? Wie viel Rechenleistung ist erforderlich, um das wachsende System zu unterstützen? Dies sind einige der Fragen zur Skalierbarkeit, die Integratoren bei der Entwicklung von Systemen für die wachsenden Unternehmen von heute beantworten müssen.

Der Begriff „Skalierbarkeit“ bezieht sich auf die Vorstellung eines Systems, in dem jede Anwendung oder Infrastruktur erweitert werden kann, um eine erhöhte Last bewältigen zu können. Bei Überwachungssystemen vor Ort bedeutet die Skalierung des Systems normalerweise eine Skalierung der Hardware auf vertikale (Hinzufügen von mehr Speicher, schnellerem Speicher oder leistungsstärkeren Prozessoren) oder horizontale Weise (Hinzufügen von mehr Servern zur Umverteilung der Last auf mehrere Computer). Ganz gleich, welche Art der Skalierung Sie wählen, umfasst die Checkliste einen langen und teuren Beschaffungsprozess, einen erheblichen Zeitaufwand für die Installation und Konfiguration des Servers sowie häufige Wartungsbesuche vor Ort. Bei großen und verteilten Unternehmen kann sich dieser Prozess je nach Anzahl der Standorte wiederholen; in manchen Fällen bilden geografische Verfügbarkeiten eine weitere Herausforderung.

Cloud Computing schafft eine skalierbare Alternative, die nicht hardwareabhängig ist. Es bietet eine skalierbare Architektur, die einen Großteil jener Reibung beseitigt, die sonst bei der Einrichtung und Wartung von Überwachungssystemen vor Ort entsteht. Öffentliche Cloud-Anbieter wie Amazon Web Services (AWS) verfügen über eine in ihre Plattform integrierte Skalierbarkeit, mit der Sie Dienste wie Rechenleistung, Speicher und Netzwerk fast unmittelbar skalieren können. Dies führt zu einem elastischen System, das sich bei Bedarf jederzeit an neue Anforderungsstufen anpassen kann. Mit nur wenigen Klicks können Sie bequem von Ihrem eigenen Büro aus Rechenleistung hinzufügen und Speicherkapazitäten ändern. Auf diese Weise vermeiden Sie zeitaufwändige Installationen und Serverkonfiguration.

Wie bereits gesagt – jeder Kunde stellt andere Anforderungen an seine Installation, und Systemintegratoren haben bei der Angleichung des richtigen Systemdesigns an den richtigen Kunden eine Schlüsselrolle eingenommen. Sicherheitsanwendungen, die noch bis vor Kurzem nur vor Ort aktiviert wurden, sind jetzt in neuen Systemdesigns verfügbar, die Cloud-Technologien nutzen. Solche Technologien bieten Ihnen neue Geschäftsmöglichkeiten und Ihren Kunden neue Erlebnisse.

XProtect ist nicht anders. XProtect, wie Sie es kennen, ist jetzt in der Cloud verfügbar und bietet Ihnen neue Auswahlmöglichkeiten für das Systemdesign. Zusätzlich zu XProtect vor Ort bietet Milestone Systems eine alternative Bereitstellung in der Cloud an, bei der XProtect auf Amazon Web Services (AWS) ausgeführt wird. Weitere Informationen über die Lösung sowie kostenlose Online-Kurse finden Sie auf unserer Website.

Um mehr zu erfahren, besuchen Sie www.milestonesys.com/xprotect-on-aws